Gold-ETFs kaufen: Das musst Du beachten – Forbes Advisor Deutschland

2023-02-22 18:05:59 By : Mr. David Hu

Die Redaktion von Forbes Advisor Deutschland arbeitet unabhängig und objektiv. Um unsere Recherchen zu finanzieren und unseren Lesern die Artikel kostenlos zur Verfügung stellen zu können, nutzen wir hauptsächlich zwei Einnahmequellen:

Wir stellen Werbetreibenden Anzeigenplätze zur Verfügung, wo sie ihre Angebote präsentieren können. Die Vergütung, die wir dafür erhalten, beeinflusst, wie und wo die Anzeigen auf der Website erscheinen. Anzeigen sind optisch vom redaktionellen Inhalt abgegrenzt. Wie die Anzeigen aussehen und was darin steht, bestimmen in der Regel die Werbetreibenden. Nicht alle Unternehmen werben auf diese Weise für ihre Produkte.

Als Ergebnis aufwendiger Recherchen und Analysen empfiehlt unsere Redaktion in einigen Artikeln konkrete Produkte oder Anbieter. Wollen die empfohlenen Unternehmen im Artikel nicht nur genannt, sondern auch verlinkt werden, können sie sogenannte Affiliate-Links mit uns vereinbaren. Wenn Du auf einen dieser Affiliate-Links klickst, gelangst Du zum empfohlenen Angebot oder Unternehmen und wir bekommen in der Regel eine Vergütung. Einen solchen Link erkennst Du im Fließtext an einem Sternchen (*) dahinter.

Die Vergütung für Affiliate-Links hat keinen Einfluss auf die Empfehlungen, die unsere Redakteure geben. Nur Unternehmen, die unser Redaktionsteam empfiehlt, können einen Affiliate-Link mit Nennung als redaktionelle Empfehlung bei uns erhalten. Nicht empfohlene Anbieter können sich keine redaktionelle Empfehlung „erkaufen“.

Wir geben alles, um genaue und aktuelle Informationen bereitzustellen, von denen wir glauben, dass sie für Dich interessant sind. Trotzdem kann Forbes Advisor keine Garantie für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Website geben.

In manchen unserer Artikel sind Vergleichsrechner von Partnerunternehmen eingebunden. Viele Angebote in den Vergleichsrechnern sind mit „Werbe-Links“ (Affiliate-Links) versehen. Wenn Du auf ein solches Angebot klickst und es zum einem Vertragsabschluss kommt, erhalten wir meist eine kleine Provision. Damit unterstützt Du die unabhängige Arbeit der Redaktion. Wir haben die Rechner in den allermeisten Fällen, sofern es technisch möglich war, verbraucherfreundlich nach unseren redaktionellen Kriterien voreingestellt.

Es gibt viele Wege, um in Gold zu investieren. Eine der international beliebtesten Methoden sind Gold-ETFs. In Deutschland ist es allerdings nicht möglich, Gold-ETFs zu kaufen. Stattdessen gibt es hierzulande sogenannte Gold-ETCs. Was das ist, welche Unterschiede es zu Gold-ETFs gibt und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen, erklären wir Dir in diesem Artike

Investiere in Aktien, ETFs, Rohstoffe und Kryptowährungen mit 0% Provision

Ihr Kapital ist Risiken ausgesetzt. Es fallen weitere Gebühren an. Weitere Informationen finden Sie unter etoro.com/trading/fees (Anzeige)

Investiere in eine Vielzahl von ETFs

Entdecken ETFs von Vanguard, iShare und anderen auf eToro

Ihr Kapital ist Risiken ausgesetzt.

ETFs und ETCs klingen fast gleich und haben tatsächlich auch einige Gemeinsamkeiten. In beiden Fällen kannst Du an der Wertentwicklung des Edelmetalls teilhaben. Allerdings gibt es wichtige Unterschiede, die Du kennen solltest, wenn Du in Gold-ETFs bzw. Gold-ETCs investieren willst.

Ein ETF (Exchange Traded Fund bzw. börsengehandelter Fond) bildet einen Index nach. Ein Gold-ETF bezieht sich hingegen lediglich auf den Goldpreis. In Deutschland gibt die Regulierung jedoch vor, dass ein ETF verschiedene Vermögenswerte enthalten muss. Deswegen sind Gold-ETFs ebenso wie reine Krypto-ETFs in Deutschland nicht zugelassen.

Nichtsdestotrotz gibt es im Ausland – etwa in den USA – Gold-ETFs. Bei einem Gold-ETF wird das Geld der Anleger genutzt, um damit Goldbarren zu kaufen. Anschließend wird das physische Gold bei einer Bank sicher verwahrt. Dabei können Anleger jederzeit einsehen, wie viel Gold gehalten wird. Alle Goldbarren sind zudem eindeutig identifizierbar. Den Verwahrer der Goldbarren nennt man auch Custodian. Dieser darf die Goldbarren nicht anderweitig nutzen.

Der große Vorteil von Gold-ETFs: Das Gold gilt als Sondervermögen der Anleger. Das bedeutet, dass die hinterlegten Goldbarren bei einer Insolvenz des Emittenten nicht zur Insolvenzmasse gehören. Wie gesagt, können deutsche Anleger nicht auf Gold-ETFs zugreifen. Es gibt aber eine Alternative, die wir im folgenden Abschnitt vorstellen.

Auch ein Gold-ETC bildet den Goldpreis nach. Gold-ETCs sind im Gegensatz zu ETFs Schuldverschreibungen. Das bedeutet, dass in diesem Fall kein Sondervermögen vorliegt, das dem Anleger gehört. Stattdessen sind alle Investoren Gläubiger des ETC-Herausgebers. Wenn der Emittent Insolvenz anmeldet, könnten Anleger somit ihre gesamte Investition verlieren. Der Emittent ist nicht dazu verpflichtet, das Gold auch wirklich zu halten. 

Abhilfe sollen sogenannte physisch-besicherte Gold-ETCs schaffen, bei denen der Emittent Goldbarren kauft und diese im Tresor eines Treuhänders hinterlegt. Besonders beliebt sind hierbei die ETCs Xetra-Gold und Euwax-Gold. Mit diesen ETCs erwerben Anlieger einen Lieferanspruch auf physisches Gold. Allerdings fallen hierbei zusätzliche Kosten an. Denn neben der reinen Verwaltungsgebühr kommen Lagerkosten hinzu, die die Gesamtkostenquote erhöhen können. 

Wie hoch die Kosten sind, wenn Du Dir das Gold ausliefern lässt, hängt von der gewählten Menge ab. So würde bei Xetra-Gold für einen Goldbarren mit 1 Kilogramm Gewicht eine Gebühr von 275 Euro anfallen. Willst Du hingegen zehnmal 100 Gramm-Barren, zahlst Du für eine Lieferung innerhalb Deutschlands 625 Euro (zum Gebührenkatalog von Xetra Gold).

Wichtig: Auch bei physisch-besicherten Gold-ETCs würden die vom Emittenten gelagerten Goldbarren in die Insolvenzmasse einfließen. Allerdings ist das Risiko bei vertrauenswürdigen Emittenten nicht sehr hoch, da diese außer den Gold-ETC-Investoren nur sehr wenige andere Gläubiger haben. Das liegt daran, dass die besten Gold-ETCs von Emittenten herausgegeben werden, die keine anderen Geschäftszweige haben.

Wie hoch die Kosten für Gold-ETCs sind, ist vom gewählten Gold-ETC abhängig. Denn einerseits gibt es den sogenannten Spread. Das ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs an der Börse. 

Zusätzlich können Emittenten eine Lagergebühr für das physisch hinterlegte Gold berechnen. Die Gebühren belaufen sich in den meisten Fällen aber auf unter 0,50 Prozent des investierten Betrags pro Jahr.

Wie bei anderen ETFs und ETCs gibt es zudem eine davon unabhängige Haltegebühr. Bei einigen ETCs entfällt diese aber. Einige Beispiele für kostenlose Gold-ETCs findest Du im Kapitel „Die günstigsten Gold-ETCs“.

Wenn Du Dich fragst, welcher Gold-ETC der beste ist, gibt es keine eindeutige Antwort. Denn das ist immer davon abhängig, welches Ziel Du mit einer Investition verfolgst.

In erster Linie solltest Du jedoch darauf achten, dass es sich um physisch-besicherte Gold-ETCs handelt und der Emittent ansonsten keine oder nur wenige andere Geschäftszweige hat. 

So stellst Du sicher, dass bei einer Insolvenz des Emittenten größtenteils die Gold-ETC-Investoren zu den Gläubigern gehören. Je weniger andere Gläubiger es gibt, desto mehr Kapital landet im Insolvenzverfahren bei den Anlegern.

Rückblickend ist es dennoch durchaus möglich, die nach Rendite besten Gold-ETCs zu identifizieren. Wenn wir auf das Jahr 2022 schauen, schnitten folgende drei Gold-ETCs am besten ab:

Gold-ETCs mit der höchsten Jahresrendite 2022

Interessant ist in diesem Fall vor allem, dass die Renditen unterschiedlich hoch ausfallen, obwohl alle Gold-ETCs den Goldpreis bestmöglich abbilden wollen. Das liegt daran, dass unter anderem die Gesamtkostenquote des ETFs Deine Rendite beeinflusst. Mehr Details findest Du auch im Text Kosten für ETFs. 

Wenn Dir hingegen die Fondsgröße wichtig ist, könnten die folgenden drei Gold-ETCs für Dich infrage kommen. In der Tabelle findest Du die Gold-ETCs, die Ende Januar 2023 das meiste Vermögen verwalten.

Die größten Gold-ETCs nach Fondsgröße

Heutzutage gibt es viele sehr günstige Gold-ETCs. Die Gebühren belaufen sich oft auf weniger als 0,30 Prozent. Bei manchen ETCs zahlst Du gar keine Gebühr. Kostenlos sind folgende Gold-ETCs:

Kostenlos bedeutet bei diesen Gold-ETCs, dass keine laufenden Kosten auf Dich zukommen. Allerdings gibt es auch in diesen Fällen einen Spread. Das ist dann eine indirekte Gebühr, durch die sich der Emittent finanziert.

Auch der Xetra-Gold-ETC wird immer wieder zu den kostenlosen Gold-ETCs gezählt. Denn eine reine Verwaltungsgebühr gibt es nicht. Allerdings fließen auch die Lagerkosten in die Gesamtkostenquote ein. Diese beläuft sich bei Xetra-Gold auf 0,30 Prozent zzgl. Mehrwertsteuer (0,36 Prozent).

Auffällig ist, dass der Gold-ETC von Xetra besonders gut in allen Kategorien abschneidet. Mit einer Rendite von 7,05 Prozent im Vorjahr, einer Fondsgröße von über 12 Milliarden Euro und niedrigen Handelsgebühren kommt der Xetra Gold-ETC daher für viele Anleger infrage.

Beim Gold-ETC von Xetra hat der Investor einen verbrieften Anspruch auf die Lieferung von einem Gramm Gold pro Gold-ETC. Hinter Xetra Gold steht die Deutsche Börse Commodities GmbH – das ist ein Gemeinschaftsunternehmen folgender Unternehmen:

Das macht eine Insolvenz des Emittenten sehr unwahrscheinlich. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass eine solche Unternehmensstruktur für den Anleger etwas weniger transparent erscheinen könnte.

Gut zu wissen: Die Deutsche Börse Commodities geht keinen weiteren Geschäftsaktivitäten nach. Dadurch könnte es im Falle einer Insolvenz außer den Käufern der Gold-ETCs kaum andere Gläubiger geben.

Beachte, dass Kursentwicklungen aus der Vergangenheit niemals zukünftige Entwicklungen abbilden können. Daher gibt es nicht den einen „besten“ Gold-ETC. Stattdessen würden wir eher die Gruppe an besicherten Gold-ETCs zu den besten zählen.

Gold-ETCs sollen den Goldpreis möglichst genau abbilden. Gold wird international in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass der von Dir gezahlte Preis am Ende nicht nur vom Goldpreis selbst, sondern auch vom USD/EUR-Kurs abhängig ist. So kann sich der Goldpreis in Euro negativ entwickeln, obwohl der Goldpreis in Dollar eigentlich steigt. Das ist dann der Fall, wenn der Dollar im Gegensatz zum Euro an Wert verliert.

Daher gibt es sogenannte währungsgesicherte Gold-ETCs. Bei diesen ETCs verhält sich der Kurs des Gold-ETCs stets unabhängig von anderen Währungen. Das bedeutet, dass das Wechselkursrisiko zwischen dem US-Dollar und dem Euro in diesem Fall nicht greift.

Solche Gold-ETCs haben zwar den Vorteil, dass Du das Wechselkursrisiko nicht trägst. Allerdings müssen sie nicht unbedingt die bessere Wahl sein. Denn für währungsgesicherte Gold-ETCs fallen Gebühren in Höhe von 0,3 bis 0,5 Prozent des Anlagebetrags (pro Jahr) an. 

Was sich zunächst wenig anhört, ist dennoch doppelt so hoch wie die regulären jährlichen Kosten für die Gold-ETCs. Mit Blick auf die Wertentwicklung nach Kosten (Rendite) fährt man daher mit währungsgesicherten Gold-ETCs nicht zwingend besser.

Weiter oben im Artikel haben wir bereits erläutert, dass es unterschiedliche Arten von Gold-ETCs gibt. 

Am weitesten verbreitet sind Gold-ETCs, bei denen Gold physisch hinterlegt wird. In diesen Fällen kauft der Emittent mit dem investierten Geld der Anleger echte Goldbarren und verwahrt diese. 

Bei einer Insolvenz hätte der Emittent so zumindest große Rücklagen, um auch möglichst viele Gläubiger bedienen zu können. Dennoch wären auch diese Goldbarren Teil der Insolvenzmasse.

In Deutschland ist es nicht möglich, Gold-ETFs zu kaufen. Wenn Du stattdessen in Gold-ETCs investieren willst, gehst Du genauso vor, wie beim Kauf von Aktien oder ETFs.

Zunächst einmal benötigst Du hierfür einen Account bei einem Online-Broker oder ein Depot bei Deiner Hausbank. Nun kannst Du den gewünschten Gold-ETC über die Wertpapierkennnummer (WKN) oder die ISIN (International Securities Identification Number) suchen und damit beginnen, in den Gold-ETC zu investieren.

Die besten Online-Broker ermöglichen Dir sogar, einen Sparplan für Gold-ETCs einzurichten. So kannst Du langfristig orientiert in Gold investieren, ohne dabei hohe Summen einsetzen zu müssen.

Wenn Du Gewinne aus dem Handel mit ETFs erzielst, fällt darauf eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent an, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Gold-ETCs werden anders besteuert. Es greift derselbe Steuersatz wie bei echtem Gold. Das heißt, Du versteuerst Gewinne mit Deinem persönlichen Einkommenssteuersatz, sofern Du die ETCs nicht mindestens ein Jahr gehalten hast. Gewinne aus Gold gelten als “privates Veräußerungsgeschäft”.

Du kannst die Steuern bei Gold-ETCs umgehen, indem Du diese mindestens ein Jahr hältst. Denn nach zwölf Monaten musst Du Gewinne aus dem Handel mit Gold bzw. Gold-ETCs nicht versteuern.

Im Folgenden geben wir Dir abschließend noch einen Überblick über die Vor- und Nachteile von Gold-ETCs.

Wenn man vorhat, Gold-ETCs langfristig zu halten, ist die steuerliche Behandlung ein Vorteil für Investoren. Denn nach einem Jahr sind Gewinne mit Gold-ETCs steuerfrei. Darüber hinaus stellen Gold-ETCs eine einfache Möglichkeit dar, um an der Wertentwicklung von Gold teilzuhaben.

Wenn Du in Gold-ETCs investierst, hast Du einerseits eine Gewinnaussicht. Allerdings geht mit jeder Investition ein Risiko einher. Wenn Du in Gold-ETCs investierst, besteht zunächst einmal das normale Kursrisiko, das Du bei einer Investition in Gold hättest. Es kann nämlich immer passieren, dass der Goldpreis fällt. Solltest Du das Geld in absehbarer Zeit benötigen, ist eine Investition also nicht sinnvoll. Investiere daher stets nur Geld, das Du voraussichtlich nicht benötigen wirst.

Wie oben bereits erläutert, besitzt Du das Gold zudem nicht wirklich. Das bedeutet, dass auch bei Gold-ETCs mit physisch hinterlegtem Gold das Emittentenrisiko gegeben ist. Dein Gold ist stets Teil der Insolvenzmasse. Umso wichtiger ist es, einen Gold-ETC von einem vertrauenswürdigen Emittenten zu wählen.

Gold-ETCs sind bereits eine Alternative zu Gold-ETFs. Alternativ kannst Du auch echte Goldbarren kaufen. Der Nachteil ist, dass es deutlich schwieriger ist, Gold sicher zu lagern. Vor allem bei größeren Mengen benötigst Du zusätzlich ein Tresorfach bei einer Bank und am besten eine Versicherung. 

Physisches Gold hat den Vorteil, dass Du das Gold zu jeder Zeit besitzt und kein Emittentenrisiko vorliegt. Wenn Du physisches Gold kaufst, hängt der Preis jedoch von vielen weiteren Faktoren wie dem Standort und Verkäufer ab. Das kann den Preis in die Höhe treiben.

Eine weitere Möglichkeit, um indirekt in Gold zu investieren, ist über sogenannte Gold-Aktien. Das sind Aktien von Unternehmen, die in der Goldbranche – etwa im Bergbau – tätig sind. Allerdings profitierst Du dann nicht zwingend von einer positiven Goldpreisentwicklung. Stattdessen gehst Du dasselbe Risiko wie bei jeder anderen Aktie ein. Ein Unternehmen kann schließlich auch in Schieflage geraten, auch wenn der Goldpreis steigen sollte.

In Deutschland kannst Du keine Gold-ETFs kaufen. Stattdessen sind hierzulande Gold-ETCs handelbar, die normalerweise etwas riskanter sind. Denn bei Gold-ETCs kannst Du Dein investiertes Geld verlieren, wenn der Emittent pleitegeht. Die Wahrscheinlichkeit, dass das bei Gold-ETCs eines vertrauenswürdigen Emittenten eintrifft, ist allerdings relativ gering.

Wenn Du in Gold-ETCs investierst, sind ETCs mit physisch hinterlegtem Gold eines renommierten Anbieters die bessere Wahl, auch wenn in diesem Fall Lagerkosten auf Dich zukommen können. Eine hundertprozentige Garantie hast Du aber auch in diesem Fall nicht.

Wenn Du Dich für Gold-ETCs als Geldanlage entscheidest, solltest Du dennoch über ein diversifiziertes Portfolio verfügen und niemals Dein gesamtes Geld in einen einzigen Vermögenswert stecken.

Das kommt darauf an. Wenn der Kauf der Gold-ETCs länger als ein Jahr zurückliegt, sind die Gewinne steuerfrei. Übersteigt Dein Gewinn aus allen privaten Veräußerungsgeschäften mit weniger als einem Jahr Haltefrist jedoch 600 Euro, musst Du den gesamten Gewinn mit Deinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern.

Ja, Du kannst auch einen Sparplan für Gold-ETCs einrichten. Das geht wie bei einem ETF bei einigen Online-Brokern.

Das erste Mal kam Burak im Jahr 2017 durch sein Informatik-Studium mit dem Thema Kryptographie und Blockchain in Berührung. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit Bitcoin und der gesamten Kryptobranche. Als freiberuflicher Autor schreibt er vor allem über alle Themen rund um Finanzen, Kryptowährungen und Digitalisierung. Neben Forbes Advisor erscheinen seine Texte auch auf Bitcoin2Go und T3n.

Sara ist Diplom-Volkswirtin und Expertin für Themen rund um Geldanlage, Altersvorsorge und Kredite. 2013 absolvierte sie die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, seitdem kann sie nicht mehr vom Thema Verbraucherfinanzen lassen. Dabei erklärt sie die kompliziert scheinende Welt der Finanzen einfach und klar. Nach Stationen bei Handelsblatt und Finanztip leitet Sara heute die Redaktion von Forbes Advisor Deutschland.